Feuchteschäden auch im Neubau möglich

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Als Hausbauer sollte man seine Augen möglichst überall haben. Eine gute Vorbereitung lohnt sich und könnte bares Geld sparen. Bausachverständige stellen immer öfter Pfusch am Bau bzw. verdeckte Mängel fest. Man mag es kaum glauben, aber Feuchteschäden wie zum Beispiel nasse Keller, feuchte Außenwände und Schimmelpilzbefall können – entgegengesetzt der weitläufigen Meinung – auch in Neubauten vorkommen.

Ein Bodengutachten bringt Klarheit

Ein Bodengutachten gehört meistens nicht zu den vertraglich vereinbarten Leistungen einer Baufirma, sodass Sie als Bauherr selbst dafür aufkommen müssen. Doch diese Investition lohnt sich. Mit einem Gutachten kann die Beschaffenheit des Bodens ermittelt werden. Zudem werden die Tragfähigkeit und die Wasserverhältnisse des Baugrundes analysiert. Somit können Fehler bei der Bauplanung verringert werden wie etwa eine unzureichende Abdichtung der Kelleraußenwände oder des Fundaments.

Weitere Ursachen von Feuchteschäden

Auch ganz banale Fehler können zu Schimmelbefall führen. Etwa, wenn Bauteile nicht ausreichend vor schlechtem Wetter geschützt werden, die Nässe aufsaugen wie ein Schwamm und dann nicht ausreichend trocknen.

Nicht nur im Außenbereich des Hauses können Fehler gemacht werden, auch innerhalb des Eigenheimes kann es ungewollt zu Feuchteschäden kommen. Bodengleiche Duschen sind ein weiterer Risikofaktor. Fehler in der Planung oder in der Ausführung können ebenfalls zu Feuchteschäden führen.

Deshalb ist es empfehlenswert sich einen unabhängigen Bausachverständigen mit ins Boot zu holen, der nach jedem Bauabschnitt die Bauausführung kontrolliert. Etwaige Mängel können so leichter und schneller erkannt werden. Bitte prüfen Sie ebenfalls die Qualitätsstandards der Hausbaufirmen. Bewertungen anderer Bauherren helfen hier oft schon für einen ersten Eindruck. Eine gute Vorbereitung spart demnach bares Geld und schützt vor bösen Überraschungen.

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