Damit das Eigenheim nicht zur Armutsfalle wird…

Bildnachweis: thinkstock (Bilder sind nur im redaktionellen Zusammenhang mit TOP-Immobilien GmbH verwendbar.)

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Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, sich den Traum von einem eigenen Häuschen zu erfüllen, haben wir hier ein paar Tipps – damit auch ja nichts schief geht. Denn die Gefahr in finanzielle Not zu geraten, kann schneller gegeben sein als gedacht. So kann zum Beispiel eine ungeplante Schwangerschaft oder gar der Verlust des Jobs zu monetären Engpässen führen und Ihr Vorhaben zerplatzt wie eine Seifenblase.

Die Kosten im Blick

Deshalb ist es wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen. Wie viel wird in einem Monat ausgegeben, wie hoch sind die Fixkosten und was fällt darüber hinaus noch zusätzlich an? Das Auto muss plötzlich in die Werkstatt oder die Waschmaschine gibt ihren Geist auf. Solche unerwarteten Kosten sollten Sie auf jeden Fall im Hinterkopf haben. Es ist sinnvoll, sich ein Haushaltsbuch anzuschaffen, um mit den genauen Ausgaben kalkulieren zu können. Außer Acht werden Bonuszahlungen oder Gewinnbeteiligungen gelassen, da diese keine stetigen Einnahmen darstellen.

Ein weiterer Punkt ist, die Nebenkosten der zukünftigen Immobilie im Auge zu behalten. Oft werden diese unterschätzt, denn die Aufwendungen sind höher als in einer Mietwohnung. Verbraucherschützer raten 2,50 bis 3,00 Euro pro Quadratmeter für Wasser und Wärme zu berechnen. Es werden gern die Nebenkosten unter- und das zur Verfügung stehende Einkommen überschätzt.

Doch letztendlich ist es nicht mit dem Kauf der Immobilie getan. Im Laufe der Jahre werden unter anderem immer mal wieder Kosten für die Instandhaltung fällig. Daher empfiehlt es sich auch für diese Ausgaben etwas Geld zurückzulegen.

Die Sache mit der Tilgung

Ratsam ist es, sich für eine lange Zinsbindung von mindestens 10 bis 15 Jahren zu entscheiden, denn die meisten wollen ihre Finanzierung nur einmal planen und sich nicht ständig damit beschäftigen. Zudem will bestimmt jeder eine kalkulierbare Sicherheit genießen.

Außerdem sollte man darauf achten, ein Sondertilgungsrecht im Vertrag zu vereinbaren. Dieses erlaubt Ihnen mehr Flexibilität bei der Tilgung des Darlehens. Denn sollten Sie unverhofft durch Vererbung oder einer Gehaltserhöhung zu mehr Geld kommen, besteht die Möglichkeit Ihre Schuld vorzeitig zu begleichen. Die genauen Konditionen müssen im Vorfeld mit dem Kreditinstitut verhandelt werden.

Eine weitere Variante, die zusätzlich mehr Spielraum einbringt, ist der Tilgungswechsel. Das heißt, die Rate kann während der Laufzeit angepasst werden. Ändert sich beispielsweise Ihre finanzielle Situation aufgrund eines Jobverlustes, kann der monatliche Betrag gesenkt werden. Auch diese Option sollte im Darlehensvertrag festgelegt sein.

Resümee

Achten Sie darauf, Ihr Bauvorhaben bzw. den Immobilienkauf gut zu planen. D.h., im Vorfeld zu schauen, wie viel Geld für die monatliche Darlehensrate vom Gehalt abgezwackt werden kann. Vereinbaren Sie eine längere Zinsbindung, da das Zinsniveau zurzeit niedrig ist. Das Sondertilgungsrecht und der Tilgungswechsel sollten im Darlehensvertrag festgehalten werden. Und zu guter Letzt, kalkulieren Sie nicht zu eng, sodass ein finanzieller Spielraum bleibt. So können eventuelle Risiken vermieden werden.

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