Herbstzeit gleich Einbruchzeit

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Es ist Herbstanfang. Der Sommer ist nun offiziell vorbei und die Tage werden merklich kühler und kürzer. Einbrecher haben derzeit Hochsaison, denn laut Statistik der Polizei wird rund 12.000 Mal im Jahr in Wohnungen eingebrochen. Das sind in etwa 33 Einbrüche pro Tag. Im Winter spielen sich ca. 75 Prozent der Einbrüche in Einfamilienhäusern ab. Im Schutz der Dunkelheit Diebe ohne große Mühe ins Haus einsteigen. Wohnungseinbrüche hingegen sind über das ganze Jahr hinweg gleichmäßig verteilt. Wie Sie sich am besten schützen können, verraten wir Ihnen im folgenden Text.

Einbruchsichere Fenster und Türen

Ein herkömmliches Fenster lässt sich mühelos aushebeln. Die Polizei empfiehlt hier zwei Arten von Fensterschutz. Zum einen können Sie verdeckte Sicherheitsbeschläge einbauen lassen. Die handelsüblichen Rollzapfen im Fensterrahmen bieten keinen ausreichenden Schutz vor Einbrechern. Sie können jedoch durch sogenannte Pilzkopfzapfen ersetzt werden. Diese rasten in den entsprechen Schließstücken, welche rund um das Fenster verlaufen im Rahmen ein. Somit ist es für Diebe fast unmöglich das Fenster auszuhebeln. Abschließbare Fenstergriffe allein reichen nicht aus. Die zweite Möglichkeit Ihre Fenster einbruchsicher zu machen, sind Fensterzusatzschlösser. Diese sollten an der Griff- und Bandseite montiert werden. Zusätzlich sollte die Griffseite abschließbar sein.

Auch bei Haustüren sind verschiedene Sicherheitsvorkehrungen möglich. So können Sie den Einbrechern wortwörtlich einen Riegel vor die Tür schieben, wenn Sie ein Zusatzschloss mit Sperrbügel oder ein Panzerriegelschloss montieren lassen. Letzteres hat den Vorteil, dass es quer über die ganze Tür geht und beidseitig in den Wänden mit Mauerdübeln verankert ist. Zudem ist das Schloss auch von außen sichtbar und kann abschreckend auf potentielle Diebe wirken. Da bei der Montage die Haustür durchbohrt werden muss, sollten Sie vor der Installation unbedingt mit Ihrem Vermieter sprechen. Alles in allem gilt: Bevor Sie das Haus verlassen, sollten Sie alle Fenster und die Haustür abschließen – eine einfache und schnelle Maßnahme, die den Einbrechern den Zugang zu Ihrem Heim erschwert.

Kleine elektronische Helfer

Gerade Menschen, die viel verreisen und somit selten Zuhause sind, sollten über eine Anschaffung von elektronischen Sicherheitsmaßnahmen nachdenken. Einfache Mittel, wie beispielsweise eine Zeitschaltuhr, die automatisch die Rollläden runter lässt oder das Licht anschaltet, sind schnell installiert. Auch sogenannte Fernsehsimulatoren sind sinnvoll. Sie sollten nur darauf achten, dass diese so hingestellt werden wie ein richtiger Fernseher. Der nächstgrößeren Schritte wären eine Alarmanlage oder Überwachungskameras rund um Ihr Haus. Hierbei sollten Sie allerdings beachten, dass der Gehweg vor Ihrem Haus nicht gefilmt werden darf. Alternativ können Sie auch kleinere Kameras im Haus versteckt aufstellen, wenn Sie mal über längere Zeit nicht da sein sollten. Falls es unglücklicher Weise doch zum Einbruch kommt, haben Sie wenigstens Bildmaterial für die Polizei. Jedoch können Sie viel von sich aus tun, um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Eine gute Vorbereitung erhöht Ihre Sicherheit erheblich.

3 Gedanken zu „Herbstzeit gleich Einbruchzeit

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  3. Karl

    Einbruchsichere Fenster sind in der heutigen Zeit immer wichtiger! Bei uns wurde vor kurzem auch eingebrochen, haben uns daurafhin für abschließbare Fenstergriffe entschieden!

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